Sehr geehrte Damen und Herren,

der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes (als Artikel 12 im Entwurf zum MTA-Reformgesetz vom 31.07.2020) wurde mit großem Interesse aufgenommen. Verbände der Notärzte und der Fachkräfte im Rettungsdienst verfassten dazu ihre Stellungnahmen an das Ministerium. Das Spektrum der Bewertungen des Referentenentwurfs reicht von weitgehender Zustimmung bis zu kategorischer Ablehnung. Eine Übereinstimmung in grundlegenden Fragen scheint außer Sichtweite.

Die BAND e.V. als Dachorganisation der Notarzt-Arbeitsgemeinschaften der Bundesländer hat die zentralen Aspekte in einer kommentierten Synopsis zusammengefasst und sich dabei so eng wie möglich an die Aussagen in den Stellungnahmen gehalten. Der Leser hat die Möglichkeit, über hinzugefügte Internet-Links direkte Einsicht in die Stellungnahmen im Original zu nehmen. Der Beitrag wurde inzwischen veröffentlicht, um auf diese Weise zu einer Intensivierung und Versachlichung der Diskussion untereinander beizutragen.

Wir empfehlen die Lektüre der Synopsis, die Sie im Dateianhang dieser Email finden, Ihrer freundlichen Aufmerksamkeit und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.

Mit besten Grüßen

Dr. Florian Reifferscheid und Dr. Peter Gretenkort
für den Vorstand der BAND e.V.

Im Laufe der letzten Jahre gab es einen bedeutenden Anstieg bei der Verfügbarkeit von Fentanylen auf dem Drogenmarkt in Europa als Ergebnis der Massenproduktion in China und das online Vertriebs.
Berichte über Todesfälle bei Drogenkonsumenten nahmen eben so erheblich zu.
In der Regel werden Fentanyle offen als "legale" Ersatzstoffe für illegale Opioide verkauft und ohne das Wissen der Konsumenten mit Heroin vermischt oder als Heroin und sonstige illegale Opioide verkauft.
In einigen Fällen setzt man sie auch zur Arzneimittelfälschungen ein und in einem geringen Maß werden sie mit anderen illegalen Drogen wie Kokain vermischt oder als solche verkauft.
 
Angesichts der zunehmenden verfügbarkeit von vielen Terminen in Europa kann das Strafverfolgungspersonal bei der Ausübung seiner Arbeit darauf stoßen.

Siehe hierzu die Mitteilung von Europol

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